Anlegerbrief Juni 2019

Börse aktuell: Der Juni macht alles wieder wett

Sehr geehrter Anleger,

die Aktienmärkte wollen partout nach oben. Die Zwischenkorrektur im Mai ist fast schon wieder aufgeholt. So kann es gerne weitergehen.
Lesen Sie außerdem, wie Sie langfristig richtig für die Rente anlegen und wie Sie in Anlagefragen den richtigen Berater finden.


Börse aktuell: Der Juni macht alles wieder wett

Der große Knall bei der Europawahl ist ausgeblieben. Wie überall in Europa verlieren die etablierten Parteien zwar weiter an Zuspruch, aber die EU-Skeptiker und Rechtspopulisten sind angesichts starker Gewinne bei Liberalen und Grünen nicht wirklich die großen Gewinner. Dass ausgerechnet die Briten einer extra für die Europawahl gegründeten BREXIT-Partei ins Europaparlament verhelfen, kann man nur mit einem Kopfschütteln nach dem Motto „Nichts gelernt“ zur Kenntnis nehmen. Die Insel verrennt sich sowieso immer mehr ins politische Chaos. Ins Chaos gestürzt ist auch die österreichische Regierung mit der Ibiza-Affäre. Und so sind immer mehr europäische Staaten – inklusive Deutschland – mit eigenen, internen politischen Problemen beschäftigt.

Die Finanzmärkte sehen über das Klein/Klein in Europa hinweg. Aktien sind zurzeit einfach stark. Genau einen Monat haben die Märkte korrigiert. Wer da meinte, jetzt käme der Anfang vom Ende der Rallye seit Jahresanfang, wird gerade wieder eines Besseren belehrt.
Im Mai häuften sich noch die schlechten Nachrichten und die Kurse nahmen zeitweise richtig Fahrt auf gen Süden. Viele Down-Gaps (d.h. der Markt eröffnet mit einer Kurslücke unter dem Vortages-Schlusskurs) machten die bösen Überraschungen aus den internationalen Wirtschaftsnachrichten und die Besorgnisse der Marktteilnehmer mehr als deutlich. Doch seit Anfang Juni schnellen die Kurse V-förmig wieder nach oben. Mal abgesehen davon, dass zumindest zeitweise eine gewisse Ruhe in der Big-Boss-Twitter-Pipeline eingetreten ist, lag dies vor allem daran, dass die amerikanische Notenbank nun ziemlich deutlich Zinssenkungspotential signalisierte. Prompt preiste der Markt die gute Nachricht ein und geht überschwänglicher Weise nun davon aus, dass sogar schon in Kürze eine erste Zinssenkung folgt. Die Zinsfutures sind daraufhin deutlich gefallen – nicht nur in USA, sondern auch in Europa: die hiesige 10-jährige Bundesanleihe erreichte mit -0.259% einen neuen Negativrekord. Somit zahlen Neueinsteiger in deutsche Bundesanleihen auf alle Fälle drauf – egal ob Sie dem Staat für 1-2 Jahre oder bis zu 10 Jahre Geld geben. Draghi und die EZB haben ein Zinssenkungsprogramm frei Haus aus den USA erhalten.

Spannend wird es nochmals gegen Ende des Monats, denn dann steht der G20-Gipfel in Osaka an. Zeitweise schien es nur noch Formsache, dass es dann nun endlich zu einer Einigung im Handelskonflikt zwischen USA und China käme. Die Finanzmärkte setzen nach wie vor darauf. Trump dürfte geneigt sein, auf internationaler Bühne positive Imagebilder zu erzeugen. Das Nonplusultra wäre natürlich ein Handshake mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Aber Trump bleibt wie immer unberechenbar bis zum Schluss: „Wir werden einen großen Deal haben oder gar keinen“.

Private Vermögensanlage: Richtig anlegen für die Rente

Private Vermögensanlage: Richtig anlegen für die Rente

Die Aussicht auf einen entspannten Ruhestand oder der Traum von der frühen Freiheit stützen sich nicht zuletzt auf renditestarkes und langfristiges Investieren. Ein Überblick:

Indexfonds
Geiz ist geil! Der bekannte Werbeslogan gilt natürlich auch bei Geldanlagen. Interessierte sollten jedoch beachten, dass bei quasi abgeschafften Zinsen die Gebühren für ein Investmentprodukt die Endrendite viel stärker schmälern als in früheren Zeiten. Anlagen mit geringen Kosten werden daher stärker nachgefragt - wie etwa börsengehandelte Indexfonds. Diese Exchange Traded Funds, kurz ETF, sind oft schon für 0,10 bis 0,20 Prozent Jahresgebühr zu haben. Klassische Fonds kommen dagegen leicht auf ein bis zwei Prozent. Wer über mehrere Jahrzehnte sparen möchte, kann daher leicht nachrechnen, dass er am Ende mit niedrigeren Gebühren mehr heraus bekommt.
Als aussichtsreiche Vermögensklasse – vor allem als langfristige Ruhestandsanlage - empfehlen sich Aktien und damit Aktien-ETFs. Viele Anleger möchten dabei gerne die ganze Welt im Depot abbilden. Ganz einfach geht das mit einem ETF auf den weltweiten Aktienindex MSCI World, der ca. 60% USA plus den Rest der Welt abbildet. Auch Sparpläne für regelmäßige Zahlungen gibt es auf diesen Index. Wer beispielsweise 30 Jahre lang jeden Monat 100 Euro anspart, legt insgesamt 36.000 Euro beiseite. Bei einer angenommenen Aktienmarktrendite von jährlich etwa sieben Prozent münden die Einzahlungen in ein Endvermögen von 123.000 Euro.
Wer nicht nur auf Aktien setzen will, findet am Markt eine Vielzahl an Mischfonds. Doch das scheinbar Mehr an Stabilität, hat ihren Preis. Viele gemanagte Strategien kommen aus Kostengründen und wegen der aktuellen Niedrigzinsphase auf keinen grünen Zweig.

Immobilien
Wenn das kein Argument ist: Wohneigentümer sind glücklicher als Mieter. Das jedenfalls legen die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach nahe. Eine deutliche Mehrheit von 60% derjenigen Deutschen, die in den eigenen vier Wänden leben, zeigt sich "sehr zufrieden" mit ihrer Wohnsituation, noch einmal 36% sind "zufrieden". Anders urteilen die Mieter: Begeistert über ihre Lage zeigte sich nicht einmal ein Viertel; einigermaßen im Reinen mit sich und ihrem - freiwilligen oder unfreiwilligen - Los sind immerhin 54% der Mieter. Wer nach Glücksrendite strebt, dürfte mit einer Entscheidung für das eigene Haus oder die eigene Wohnung goldrichtig liegen. Hinzu kommen weitere Vorteile selbst genutzten Eigentums: Unkündbarkeit und mietfreies Wohnen. Für jene, die einen frühen Berufsausstieg planen, keine schlechte Perspektive.
Dennoch sollten sich Anleger vom aktuellen Immobilienhype nicht blenden lassen, denn die Mietrenditen sehen bei Privatleuten bei weitem nicht so goldig aus, wie es Makler gerne vorrechnen. Bei mehr als 7% der Vermieter stand am Jahresende nach Abzug von Kosten sogar eine Minusrendite.
Zwar hat der deutsche Wohnimmobilienindex allein in den vergangenen fünf Jahren um etwa 50% zugelegt. Für Neuanleger hat sich die Situation aber verschlechtert. Während deutschlandweit die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im ersten Quartal 2019 um 2,4% gegenüber dem Vorquartal stiegen, kletterten die Mieten gerade einmal um 1,1%. Mieten und Kaufpreise wachsen in den meisten Städten schon lange nicht mehr im Gleichklang. Mit anderen Worten: Wer heute kauft, zahlt sehr hohe Preise, erzielt aber in Relation dazu immer weniger Einnahmen. Hohe Nebenkosten beim Kauf verschärfen die Lage: Allein die Grunderwerbsteuer liegt in 13 von 16 Bundesländern zwischen 5% und 6,50% vom Kaufpreis - Geld, das man erst einmal wieder reinholen muss. Die Vermietung und Verwaltung von Immobilien macht zudem im Vergleich zu dem oben beschriebenen ETF-Portfolio eine Menge Arbeit.

Dividenden-Aktien
Die Idee ist bestechend: Aktien kaufen und das Startkapital losgelöst von Kursschwankungen allein durch Dividenden wieder einspielen - und sogar mehren. Ganz risikolos funktioniert die Strategie nicht, aber mit jedem weiteren Jahr sinkt das Verlustrisiko, weil die einmal verdienten Dividenden sicher sind. Infrage für eine solche Strategie kommen internationale Großkonzerne mit stabilem Geschäftsmodell. So lässt sich zum Beispiel mit Versicherungen, Arzneien und Nahrungs-/Genussmittel in guten wie schlechten Konjunkturzeiten viel Geld verdienen - und von dem Gewinn daraus reichen die Unternehmen einen Großteil Jahr für Jahr an ihre Aktionäre weiter. Die „Dividendenaristokraten“ unter den Firmen schaffen es sogar, ihre Dividende jedes Jahr zu steigern. Dann fließt das eingesetzte Kapital umso schneller zurück. Kursgewinne kommen oben drauf.
Ungeeignet für eine langfristige Buy-and-Hold-Strategie sind jedoch konjunkturabhängige Branchen (z.B. Automobil-/Maschinenbau) oder Geschäftsfelder mit wenig Zukunft (z.B. energieintensive Branchen). Wer beispielsweise einst Aktien von E.ON, RWE oder der Deutschen Bank kaufte und hierbei den hohen Dividendenrenditen vertraute, verlor viel Geld. Erst brachen die Kurse ein, weil die Geschäfte nicht mehr liefen, dann strichen die Konzerne aufgrund der gesunkenen Gewinne die Dividende zusammen, dann fielen die Kurse weiter. Anleger sollten sich deshalb vor Unternehmen hüten, bei denen die Dividende höher ausfällt als der Gewinn.

Unser Rat:
Immobilien sind in den bevorzugten Lagen mittlerweile einfach zu teuer geworden. Wer hier noch Vermögen aufbauen will, hat die interessanten Zeiten definitiv verpasst.
Bleibt die Wertpapieranlage. Mit ein paar Indexfonds muss man sich hier das Leben nicht schwer machen. Wer mehr will, setzt auf einzelne Aktien, am besten auf Dividendenaktien – so wie wir es auch in unserem Einzelaktien-Konzept STARKE MARKEN praktizieren.
So summiert sich seit dem Start des DAX im Jahr 1988 das zusätzliche Plus durch Dividenden gegenüber dem DAX-Kursindex, in den die Dividenden nicht einberechnet werden, auf inzwischen 124%. Der DAX steht bei gut 12.200 Punkten, der Kurs-Index bei etwas über 5.400 Punkten. Mehr als die Hälfte aller Dax-Gewinne resultiert also allein aus den Dividenden.

Private Vermögensanlage: Den richtigen Berater finden

Private Vermögensanlage: Den richtigen Berater finden

Fonds, Sparbriefe, Zertifikate — was braucht man wirklich, und was bringt einem etwas? Viele Menschen stellen sich diese Frage. Aber dafür gibt es ja Berater. Das Problem: Wie findet man einen guten Berater? Wenn Menschen gefragt werden, was ihnen bei der Auswahl eines Beraters wichtig ist, stehen Kompetenz und Unabhängigkeit ganz oben auf der Wunschliste. Die Praxis sieht aber anders aus: Viele Ratsuchende wenden sich nicht an einen unabhängigen Berater, sondern an einen Vertreter. Sie gehen zum Beispiel zur Bank und lassen sich dort beraten. Doch der Bankmitarbeiter ist wohl kaum unabhängig.
Er vertritt sein Institut, das mit Produktanbietern zusammenarbeitet. Die Anbieter entlohnen die Bank für die Vermittlung ihrer Produkte. Oft gehören Bank und Produktanbieter zum gleichen Konzern. Die Folge: Die vermittelten Produkte passen eventuell nicht zu den Bedürfnissen der Kunden. Analoges gilt für Versicherungsvermittler.

Auch wenn für die Banken nach diversen Finanzmarktregulierungen und zusätzlichen Verbraucherschutzvorschriften inzwischen neue Regeln gelten, eine unabhängige Beratung erhält der Kunde dadurch noch nicht. Um ein Gefühl für die Situation zu bekommen, sollten Verbraucher sich folgende Fragen stellen: Womit verdient mein Gegenüber Geld? Folge ich dem Rat eines Verkäufers oder eines Beraters?

Je nach Grad ihrer Unabhängigkeit gibt es drei Verkäufertypen:
Einfirmenvertreter, Mehrfachagent und Makler. Ein Einfirmenvertreter vermittelt gegen Provision Produkte für ein Unternehmen, an das er vertraglich gebunden ist. Dieser hauptberuflich tätige Vertreter sichert sich über eine Ausschließlichkeitserklärung ein Mindesteinkommen. Der Mehrfachagent hingegen ist ein Vertreter, der mit mehreren Unternehmen Verträge unterhält. Er kann zwischen Produkten und Tarifen verschiedener Anbieter wählen. Für beide Typen besteht grundsätzlich die Pflicht zur Beratung, allerdings müssen sie nur auf die Produkte zurückgreifen, mit deren Anbietern sie eine vertragliche Bindung eingegangen sind. Diese Anbieter müssen benannt werden.
Ein Makler muss im Interesse des Kunden handeln. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Er muss mit einer „hinreichenden Anzahl von Anbietern“ zusammenarbeiten und darf sich keinen Hauptpartner suchen. Der Makler evaluiert den Markt hinsichtlich des besten Preis-Leistungsverhältnisses und empfiehlt seinem Kunden den Abschluss mit einer bestimmten Gesellschaft.

Ein Makler kommt dem Ideal eines „echten“ Beraters relativ nahe. Allerdings ist auch seine Objektivität eingeschränkt. Denn ein Makler wird zwar vom Kunden beauftragt, aber vom Produktanbieter mittels Courtage bezahlt. Erhält der Makler von verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich hohe Courtagen, kommt er in einen Interessenkonflikt. Daher der Tipp: Ein Kunde sollte von seinem Makler nicht gleich das erste Angebot akzeptieren, sondern einen Vergleich von drei bis sechs Angeboten verlangen. „Echte“ Berater schließlich bieten eine von Anbietern rechtlich, wirtschaftlich und finanziell unabhängige und uneigennützige Beratung an. Das Ziel der Beratung ist nicht der Verkauf eines neuen Vertrags, sondern die Weitergabe von Information an den Auftraggeber. Eine unabhängige Beratung kostet zwar Geld, im Gegenzug hat der Ratsuchende aber die relative Sicherheit, dass seinen Bedürfnissen entsprochen wird.

Der Gesetzgeber hat daher die Berufsbezeichnung des „Honorar-Anlageberaters“ eingeführt, der innerhalb gesetzlicher Richtlinien unabhängig von Produktanbietern zu agieren hat. Der Kunde zahlt nur für die Beratung, nicht für an ihn vermittelte Produkte. Provisionen, ob offen oder versteckt, müssen transparent gemacht und gegebenenfalls an den Kunden ausgekehrt werden. Die Überwachung erfolgt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, bei der auch ein Register einsehbar ist.
Daneben gibt es noch unabhängige Honorar-Finanzanlagenberater, die der Gewerbeordnung und der Aufsicht durch die Industrie- und Handelskammern unterliegen. Für diese gelten geringe Anforderungen. Viele dieser Berater arbeiten sowohl gegen Honorar als auch auf Provisionsbasis. Wie immer im Leben: Wer nachfragt, ist schlauer ;-).

Unsere Einschätzung:
Auch ein bankunabhängiger Vermögensverwalter arbeitet auf Honorarbasis. Der Produkt-„Verkauf“ spielt keine Rolle. Natürlich wird der Vermögensverwalter versuchen, den Kunden von seiner Anlagephilosophie zu überzeugen, aus den verwendeten Finanzprodukten erhält er jedoch keine Zusatzeinnahmen. Im Gegenteil: Laut Gesetz müssen alle externen Zuwendungen an den Kunden weitergegeben werden. Es liegt ohnehin im Interesse des Vermögensverwalters die Kosten im Sinne des Kunden so gering wie möglich zu halten, denn diese würden nur die Rendite schmälern, von der der Vermögensverwalter mitprofitiert.

STARKE MARKEN: Aktienportrait „Lindt & Sprüngli“

STARKE MARKEN: Aktienportrait „Lindt & Sprüngli“

Lindt & Sprüngli ist ein international tätiger Schokoladenhersteller aus der Schweiz. Mit einem Umsatz von ca. 4,5 Mrd. CHF erwirtschaftete Lindt im Jahr 2018 einen Gewinn von 487 Mio. CHF und gehört damit zu einem der weltweit größten und profitabelsten Schokoladenhersteller in der Welt. Das Unternehmen kommt auf eine Marktkapitalisierung von über 15 Mrd. CHF. Dabei beschäftigt Lindt annährend 14.000 Mitarbeiter weltweit. Die Gewinne von Lindt steigen kontinuierlich um 5-7% pro Jahr und die Dividende wurde immer wieder erhöht. Mit Edelschokolade lässt sich offensichtlich langfristig genussvoll Geld verdienen.

Die Ursprünge von Lindt & Sprüngli liegen in den beiden Schokoladenmanufakturen von Rudolf Springl (Horgen/Zürich) und Rodolphe Lindt (Bern). Nachdem Rudolf Sprüngli Junior die Firma seines Vaters 1891 übernommen und alsbald in eine Aktiengesellschaft umwandelte, übernahm die Chocolat Sprüngli AG bald darauf die Berner Schokoladenmanufaktur von Rodolphe Lindt mitsamt dem Patent für dessen Conchierverfahren – eine spezielle Verfeinerung in der Schokolodenproduktion. Die Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Zürcher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli war geboren. Das alte Lindt-Haus im Berner Mattenquartier ist auch heute noch mit dem Firmenlogo bemalt.

Der Börsengang von Lindt & Sprüngli legte 1986 den Grundstein für die internationale Expansion in den 1990er-Jahren, innerhalb Europas, aber auch nach weltweit bis nach Australien. Mit Übernahme des traditionsreichen US-amerikanischen Süßwarenherstellers Russell Stover Candies Inc., die in den USA einen Marktanteil bei Pralinés von 60% hat, wurde Lindt & Sprüngli zum drittgrößten Unternehmen der Schokoladenbranche in Nordamerika und ist dort nun auch mit seinen anderen Marken flächendeckend präsent.

Die Aktionäre von Lindt & Sprüngli können jedenfalls begeistert sein. Mit einer Wertsteigerung von über 3.000% seit den 1990er Jahren schmeckt die Edelschokolade, welche die Aktionäre jedes Jahr auf der Hauptversammlung mit ihrem „Schoggi“-Koffer erhalten, weniger bitter, sondern eher zart süß. Die Unternehmenskennzahlen von Lindt sind jedes Jahr beeindruckend gut. Deshalb ist die Aktie auch im Anlagespektrum unseres Anlagekonzepts STARKE MARKEN.
Nur ein kleiner Wermutstropfen bleibt: 1 Lindt-Aktie kostet über 78.000 CHF (fast 70.000 EUR!) und ist mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 35,6 auch relativ gesehen teuer. Über einen Partizipationsschein, den das Unternehmen selbst ausgeben hat und der bei „nur“ 7.000 CHF liegt, können aber auch „Kleinanleger“ an der Wertsteigerung des Unternehmens partizipieren. Nur auf den begehrten „Schoggi“-Koffer auf der Hauptversammlung muss man dann verzichten, da die Partizipationsscheine nicht stimmberechtigt sind.

DISCLAIMER

Der Anlegerbrief ist eine unverbindliche Marketingmitteilung von Dr. Lux & Präuner, die sich ausschließlich an in Deutschland ansässige Empfänger richtet.

Die im Anlegerbrief wiedergegebenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wir jedoch keine Gewähr oder Haftung übernehmen können. Soweit auf Basis solcher Informationen im Anlegerbrief Einschätzungen, Statements, Meinungen oder Prognosen abgegeben werden, handelt es sich jeweils lediglich um die persönliche und unverbindliche Auffassung der Verfasser des Anlegerbriefs. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung von Dr. Lux & Präuner wider. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere oder Finanzprodukte stellt keine (Kauf-)Empfehlung dar.

Die im Anlegerbrief genannten Kennzahlen und Entwicklungen der Vergangenheit sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen, sodass sich insbesondere darauf gestützte Prognosen im Nachhinein als unzutreffend erweisen können. Der Anlegerbrief kann zudem naturgemäß die individuellen Anlagemöglichkeiten, -strategien und -ziele seiner Empfänger nicht berücksichtigen und enthält dementsprechend keine Aussagen darüber, wie sein Inhalt in Bezug auf die persönliche Situation des jeweiligen Empfängers zu würdigen ist. Soweit im Anlegerbrief Angaben über Fremdwährungen gemacht werden, ist bei der Würdigung solcher Angaben durch den Empfänger zudem stets auch das Wechselkursrisiko zu beachten.

Die Dr. Lux & Präuner GmbH & Co. KG ist im Rahmen ihrer Vermögensverwaltung gegebenenfalls selbst in Wertpapiere investiert, auf die hier Bezug genommen wird. Alle Rechte vorbehalten.

Der Schutz und die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten ist Dr. Lux & Präuner GmbH & Co. KG ein wichtiges Anliegen. Daher haben wir im Einklang mit der neuen EU-weiten Datenschutzverordnung zum Schutz personenbezogener Daten alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um Ihr Recht auf Datenschutz zu gewährleisten und verpflichten uns, bei der rechtmäßigen Datenverarbeitung zu respektieren.

Unsere Datenschutzrichtlinie können Sie auf unserer Website einsehen. Der Anlegerbrief erscheint monatlich. Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn hier abbestellen