Anlegerbrief November 2017

Börse aktuell: Jahresendrallye schon vorbei?

Sehr geehrter Anleger,

an der Börse wird gerne mit saisonalen Mustern argumentiert. September/Oktober gelten gemeinhin als kritische Monate, ab November startet üblicherweise die beste Jahreszeit mit steigenden Börsenkursen weit in das erste Quartal hinein. Demnach müsste uns das Beste noch bevorstehen. Doch dieses Jahr scheinen die Uhren vorgestellt: Die internationalen Aktienmärkte starteten im September in eine Herbstrallye, bei der kein Auge trocken blieb. Noch Ende Oktober wurden die Projektionsziele der Analysten erreicht. November begann zunächst gut mit weiteren Kurshochs, doch die Rallye hat mit einer ersten heftigen Korrektur einen Knacks bekommen. Weil der Markt ohne Zwischenkorrekturen gelaufen ist, ist viel Luft nach unten, ohne dass der mittelfristige Aufwärtstrend in Gefahr geraten muss. Fällt die Jahresendrallye damit womöglich aus, weil schon zuviel vorweggenommen wurde?

Börse aktuell: Jahresendrallye schon vorbei?

Bedenklich stimmt, dass alle Welt von einem intakten Bullenmarkt spricht, also weiter steigende Kurse erwartet werden. Es lässt stark vermuten, dass professionelle Anleger bereits in Aktien investiert sind. Einige namhafte Vermögensverwalter haben jüngst ihre Aktienquoten sogar weiter aufgestockt und setzen voll auf Aktien. Ein Kontraindikator!?

Angesichts des erreichten Kursniveaus fragen sich vor allem Privatanleger, ob überhaupt noch weiteres Potential an den Aktienmärkten besteht oder ob man nicht eher kurz vor dem nächsten Abgrund steht. Vor allem diejenigen, die nicht investiert sind, verweisen darauf, dass es eine Reihe von Risiken gibt, die die Börsen ausblenden. Hierzu zählen unter anderem politische Themen, wie die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens, der schwelende Nordkorea-Konflikt, die Eskapaden Trumps und die Frage, ob er seine angekündigte Steuerreform durchbekommt.
Aber auch die Beständigkeit des Aufschwungs wird von den Skeptikern mit vielen Argumenten in Frage gestellt. So sei dieser doch in erster Linie auf billigem Geld gebaut. Wenn aber die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB in absehbarer Zeit den Geldhahn zudrehen und die Zinsen vielleicht sogar stärker als allgemein erwartet erhöhen, dürfte dies für die Aktienkurse alles andere als gut sein. Schließlich habe die Geldpolitik eine Blasenbildung begünstigt, aus der dann schlagartig die Luft entweichen und die Weltwirtschaft in die nächste Krise stürzen werde.
Fakt ist: Über all diese Argumente lässt sich trefflich diskutieren. Es braucht aber immer einen konkreten Auslöser, der eine Blase zum Platzen bringt, und häufig ist die Ursache dann eine realwirtschaftliche. Denn so lange die ökonomischen Rahmenbedingungen gut sind, so lange gibt es für die meisten Marktteilnehmer ausreichende Gründe, um eine hohe Bewertung zu rechtfertigen („this time is different“).

Im Vergleich zum Crash 1987 und zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 sind US-Aktien heute teurer. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den S&P 500 auf Basis der Gewinnerwartungen für die nächsten 12 Monate beträgt 18. Im Oktober 1987 lag es bei rund 15, wie auch im Sommer 2007. Da sich das Wachstumstempo der US-Wirtschaft aber eher beschleunigt, gibt es gute Gründe, auch weiterhin auf steigende Aktienkurse in den USA zu setzen. Der DAX ist dagegen nur mit einem KGV von knapp 14 und damit weiterhin vergleichsweise moderat bewertet. Von einer generellen Überbewertung von Aktien kann daher (noch) nicht gesprochen werden.
Der wichtigste Kurstreiber für Aktien sind jedoch die Unternehmensgewinne. Auf Basis der Gewinnerwartungen für das Jahr 2018 errechnet sich bei einem unveränderten KGV für den DAX ein Projektionsziel von 14.500 Punkten. Das sind weitere 10% Luft nach oben. Eine schöne Perspektive für nächstes Jahr. Für dieses Jahr sollte man nicht mehr viel erwarten, statt Jahresendrallye gibt’s dann vielleicht eine Jahresanfangsrallye – Börsianer sind ja flexibel.

EU-Regulierung MiFID II: Kennzeichnungspflicht für Finanzmarkt-Akteure

EU-Regulierung MiFID II: Kennzeichnungspflicht für Finanzmarkt-Akteure

Der Legal Entity Identifier-Code (LEI) identifiziert alle Unternehmen, die Wertpapiergeschäfte tätigen oder außerbörslich mit Derivaten handeln. Ab dem 3. Januar 2018 ist dieser Code für jeden Teilnehmer am Finanzmarkt verpflichtend.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA will mit der neuen EU-Richtlinie MiFID II mehr Transparenz in die internationalen Finanzmärkte bringen. Deshalb müssen ab Anfang nächsten Jahres alle Banken die Transaktion von Wertpapiergeschäften an die nationalen Aufsichtsbehörden melden.
Damit die Transaktionen den jeweiligen Geschäftspartnern eindeutig zugeordnet werden können, benötigen juristische Personen zukünftig einen Legal Entity Identifier Code, kurz LEI genannt.

Der LEI wurde als Reaktion auf die Finanzkrise von 2008 eingeführt und ist eine 20-stellige, weltweit gültige Kennungsnummer. Anfänglich sollte das "Nummernschild" vor allem dazu beitragen, mehr Transparenz und Sicherheit im außerbörslichen Handel mit Finanzderivaten zu erzielen. Jetzt wird das Einsatzgebiet jedoch erweitert: Ab 2018 müssen alle Unternehmen, die Wertpapiergeschäfte tätigen, eine solche LEI besitzen. Dies können beispielsweise Firmen sein, die Wertpapiere erwerben, um ihre Liquidität anzulegen oder ihre Pensionsrückstellungen zu finanzieren.
Der Code ist mit wesentlichen Referenzdaten für eine klare und eindeutige Identifikation verknüpft. Das sind beispielsweise der Register-Name und die Register-Nummer, die Rechtsform des Unternehmens, sowie der juristische Sitz der Hauptverwaltung.

Wenn dem Kreditinstitut oder Wertpapierdienstleistungsunternehmen der Code seines Unternehmenskunden nicht vorliegt, darf es kein Geschäft mehr in Wertpapieren oder Derivaten für diesen Kunden durchführen. Privatpersonen und rechtlich unselbständige Unternehmensteile benötigen dagegen keinen LEI-Code. Unternehmenskunden können den LEI-Code bei sogenannten Vergabestellen erwerben. In Deutschland ist dies beispielweise beim Bundesanzeiger-Verlag oder der Firma GS1 Germany möglich.


Unser Rat:
Wenn noch nicht geschehen, sollten sich Unternehmenskunden möglichst rasch mit ihrer Depotbank in Verbindung setzen, um die LEI zu beantragen, oder eines der oben genannten Portale nutzen.
Weitere Informationen finden Sie auch hier:
https://www.gleif.org/de/about-lei/how-to-get-an-lei-find-lei-issuing-organizations/

Investmentfonds: Neues Investmentsteuergesetz ab 2018 (Teil 1)

Investmentfonds: Neues Investmentsteuergesetz ab 2018 (Teil 1)

Albert Einstein soll einmal gesagt haben: "Für eine Steuererklärung muss man Philosoph sein, sie ist zu schwierig für einen Mathematiker." Das mag ein wenig übertrieben sein, richtig ist aber, dass steuerliche Regeln und Vorschriften für den Laien oft nicht so leicht zu durchblicken sind. Das gilt auch für die Änderungen, die das Investmentsteuerreformgesetz für Fondsanleger mit sich bringt.

Das Investmentsteuerreformgesetz tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Der Grund für die Reform: Steuergesetze, die wie das noch geltende Investmentsteuergesetz nach dem sogenannten Transparenzprinzip aufgebaut sind, besteuern tatsächlich angefallene Erträge beim Anleger. Damit bieten sie Raum für Steuersparmodelle und eröffnen Gestaltungsmöglichkeiten. Lange Zeit versuchte der deutsche Gesetzgeber, diese durch immer neue Regeln zu unterbinden.
Im Laufe der Jahre wurde das Investmentsteuergesetz dadurch aber immer komplexer. Das verursachte bei Fondsgesellschaften und Depotbanken stetig mehr Aufwand. Gleichzeitig konnten die Finanzbehörden immer schlechter prüfen, ob alle Angaben zu erzielten Erträgen stimmten und die Besteuerungsgrundlagen korrekt waren.
Um das Problem zu lösen, wird das Investmentsteuerreformgesetz auf einem intransparenten Besteuerungssystem mit Pauschalen aufbauen. Ab 2018 werden Investmentfonds selbst zum Steuersubjekt und müssen dann auf inländische Dividenden und Immobilienerträge eine Körperschaftsteuer von 15% zahlen.
Um durch die Besteuerung von inländischen Erträgen auf Fondsebene eine Doppelbesteuerung der Kapitalerträge zu verhindern, wird über eine Teilfreistellung je nach Anlagearten ein gewisser Anteil der Erträge steuerfrei gestellt. Die Höhe der Teilfreistellung hängt von der Art des Investmentfonds ab und ist auf alle Erträge des Fonds anzuwenden. Die Teilfreistellung beträgt 0% bei sonstigen Investmentfonds, 15% bei Mischfonds (Aktienquote >25%) und fondsgebundenen Versicherungen, 30% bei Aktienfonds (Aktienquote >50%), 60% bei offenen Immobilienfonds (bzw. 80% bei Anlageschwerpunkt Ausland).

In Zeiten, da überall mehr Transparenz gefordert wird, mag die Umstellung auf eine intransparente Besteuerung merkwürdig klingen; es vereinfacht jedoch die Besteuerung von laufenden Erträgen aus thesaurierenden Fonds. Diese gestaltete sich gerade bei im Ausland aufgelegten Portfolios schwierig.
Gleichzeitig passt der Gesetzgeber die steuerliche Belastung deutscher Publikumsfonds an die Regelungen an, die für ausländische Fonds in Bezug auf ihre in Deutschland erwirtschafteten Erträge gelten. Bisher zahlen deutsche Publikumsfonds keine Steuern auf in Deutschland erzielte Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, ausländische Fonds hingegen schon. Daraus resultierten EU-rechtliche Risiken, die nun mit dem Investmentsteuerreformgesetz geheilt werden.

Bei thesaurierenden Fonds werden künftig während der Haltedauer nicht mehr die tatsächlich erzielten laufenden Erträge besteuert. Stattdessen wird eine nach einer gesetzlich festgelegten Formel berechnete Vorabpauschale erhoben. Die Anleger wiederum erhalten je nach Ausgestaltung des Fonds die oben genannten Teilfreistellungen.
Manch Anleger mag sich die Frage stellen, ob und wann es in Zukunft vorteilhafter ist, in thesaurierende Fonds zu investieren und mit welchen Pluspunkten ausschüttende Tranchen aufwarten. Vorteile haben beide Varianten. Bei der Entscheidung für die eine oder andere Form kommt es also auch auf die persönliche Situation des Anlegers an.
Für vermögende Anleger, die ihren Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft haben, können thesaurierende Anteilsklassen künftig sehr vorteilhaft sein. Denn: Bleibt das Zinsniveau niedrig, werden laufende Erträge aus wiederanlegenden Portfolios im Zuge des neuen Investmentsteuergesetzes geringer belastet und verschaffen so über die Jahre hinweg bis zum Verkauf der Anteile eine Steuerstundung. Diese wiederum bringt einen höheren Zinseszinseffekt mit sich.
Für Anleger, die ihren Sparerfreibetrag noch nicht ausgenutzt haben, können hingegen die ausschüttenden Anteilsklassen von Vorteil sein. Da die ausgeschütteten Erträge in Zeiten niedriger Zinsen meist höher ausfallen als die für thesaurierende Fonds veranschlagte Vorabpauschale, kann der Freibetrag besser ausgeschöpft werden. Somit werden aus steuerpflichtigen Erträgen steuerfreie.
Lagern die Fondsanteile in deutschen Depots, hat die ausschüttende Variante einen weiteren Pluspunkt. In diesem Fall führt die Depotstelle wie bisher die Kapitalertragssteuer aus den Ausschüttungsbeträgen ab. Bei thesaurierenden Fonds dagegen muss der Anleger während der Haltedauer selbst Liquidität für die Steuerzahlungen bereitstellen. Dies gilt für ausländische und für in Deutschland aufgelegte thesaurierende Fonds gleichermaßen.
Anders als die Erträge aus thesaurierenden Fonds sind Ausschüttungen jedoch auch in Jahren steuerpflichtig, in denen der Anleger keinen Wertzuwachs erzielt hat. In diesem Punkt sind thesaurierende Portfolios klar im Vorteil. Wer zahlt schon gerne Steuern, wenn kein Vermögenszuwachs erzielt werden konnte?

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Anlegerbriefs, was das neue Gesetz für Altbestände vorsieht, für Fondsanteile also, die Anleger vor dem 1. Januar 2009 erworben haben und warum hier nicht zwangsläufig Handlungsbedarf besteht.

Unser Warren Buffet Zitat des Monats

„Ich interessiere mich für Unternehmen von denen ich eine Vorstellung habe, wie sie in 10 bis 15 Jahren aussehen werden. Zum Beispiel Kaugummis von Wrigley's. Ich glaube nicht, dass das Internet die Kaugewohnheiten der Leute beeinflusst."

Zitat Warren Buffet

Beständige Artikel garantieren beständige Renditen. Wenn man nicht viel am Produkt verändern muss, kann der Anleger davon profitieren, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung niedrig sind und der Artikel nicht dem Auf und Ab des Zeitgeistes unterworfen ist. Denken Sie nur an Bier, Erfrischungsgetränke und Süßigkeiten. Budweiser braut seit über hundert Jahren dasselbe Bier, Coca-Cola verkauft ebenfalls seit über hundert Jahren dasselbe magische braune Zuckerwasser und Wrigley's produzieren schon seit gut hundert Jahren dieselben Kaugummis.

Erkennen Sie Trends und prognostizieren Sie, was Unternehmen in 15 Jahren verkaufen werden, dann werden Sie bei Unternehmen landen, die langweilige aber für den täglichen Gebrauch essentiell wichtige Artikel herstellen, z.B. Windeln (Procter & Gamble), Whiskey (Brown Forman), Nivea (Beiersdorf), Waschmittel (Henkel) etc.

AKTIE AKTUELL: Bershire Hathaway von Warren Buffet

Branche: Beteilungsunternehmen

Und diesmal ein zweites Zitat vom Altmeister, da die heute vorgestellte starke Marke keines Kommentars Bedarf:

„Das eine Unternehmen braucht eine Menge Kapital, um zu wachsen, das andere nicht. Das ist ein großer Unterschied“

Warren Buffet

Das ist das große Geheimnis von Warren Buffets Buy-and-Hold Strategie. Wenn Sie Aktien einer Firma kaufen, die viel Kapital zum Wachsen braucht, wird Ihr Anteil niemals im Wert steigen. Der Grund dafür ist der ständige Kapitalabfluss, der nötig ist, damit das Schiff nicht im Sturm des Wettbewerbs sinkt. Wenn Sie Milliarden benötigen, um alle fünf Jahre die Produktpalette neu zu gestalten, dann fehlen diese Milliarden, wenn es darum geht neue Märkte und Geschäftsbereiche zu erschließen, Firmen zuzukaufen oder eigene Anteile als Rücklagen zu erwerben. Aber eine Firma, die für ihr Wachstum ohne ständig neue Kapitalzufuhr auskommt, kann es sich leisten, ihr überschüssiges Geld in derlei Dinge zu investieren, und alle werden dazu beitragen, die Rendite der Firma anzuheben, was wiederum ihren Kurs langfristig anheben lässt. Aus diesem Grund zieht Buffet Firmen, wie Coca-Cola, Kraft & Heinz & Co, etc. anderen Firmen wie Autoherstellern, Stahlwerken, etc. vor. Die einen müssen keine Milliarden aufwenden, um neue Produkte zu kreieren oder völlige neue Produktionsstätten zu bauen, die anderen schon, damit sie von ihren Konkurrenten nicht aus dem Markt gedrängt werden. Wenn eine Firma viel Kapital benötigt, um zu wachsen, kann sie ihre Aktionäre langfristig nicht reich machen, wenn sie das hingegen nicht braucht, kann man mit ihr normalerweise nicht arm werden!


Ist Berkshire Hathaway bereit für eine Zeit nach Warren Buffett?

Wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken. Das Orakel von Omaha ist inzwischen 87 Jahre alt. Warren Buffet, der als erfolgreichster Investor aller Zeiten gilt, wird uns nicht für immer erhalten bleiben. Erst vor kurzem machte er uns das selbst deutlich. Nachdem Buffett seine Zehn-Jahres-Wette mit Hedgefonds-Manager Ted Seidel gewonnen hatte, lehnte er eine neue Wette ab. Es ging darum, ob die aggressive Anlagemethode oder das konservative Value Investing langfristig überlegen ist. Natürlich hat Buffett gewonnen. Auf eine Revanche für die nächsten zehn Jahre wollte er sich aber nicht einlassen. Er selbst zweifelt daran, ob er dann noch in der Lage sein wird, die Ergebnisse seiner Wette angemessen zu kommentieren. Dies wirft natürlich die Frage auf: Was passiert mit Berkshire Hathaway, wenn Buffett das Unternehmen eines Tages nicht mehr leiten kann? Sein langjähriger Geschäftspartner und Mentor der ersten Jahre, Charlie Munger, ist seinerseits auch schon 93 Jahre alt. Sicher ist: Es gibt einen Plan für den Fall der Fälle. Dieser wird jedoch von Buffett und seinem Unternehmen streng geheim gehalten. Sollte einer der beiden Partner aus gesundheitlichen oder anderen Gründen aus dem Unternehmen ausscheiden, wird dies natürlich kurzfristig den Kurs des Unternehmens negativ beeinflussen.

Als Value-Investor nach Buffett´s Schule müssen Sie aber wissen: dies sind keine langfristigen Auswirkungen. Berkshire Hathaway ist ein gut strukturiertes Unternehmen mit zahlreichen qualifizierten Mitarbeitern. Nicht alle guten Entscheidungen werden von Buffett persönlich getroffen. Schon jetzt hat Buffett mit Todd Combs und Ted Weschler zwei Manager installiert, die viele der maßgeblichen Anlageentscheidungen für Berkshire tätigen. Auch andere Investoren können nach Buffett´s Methoden anlegen. Dennoch wünschen wir Warren Buffett, dem König des Value Investing noch ein langes und erfülltes Leben.




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